Praxis-Ratgeber Logo nach Branche
Foodtruck-Logo: Fahrzeug, Standorte, Karte und Social Media
Ein Foodtruck hat keine feste Fassade: Der Wagen ist das Schaufenster, und seine Adresse wechselt von Tag zu Tag. Das Logo muss aus der Ferne, schräg, zwischen zwei Autos geparkt erkannt und danach online gefunden werden, wenn Gäste nachsehen, wo Sie morgen stehen. Dieser Ratgeber behandelt diese mobile Identität, egal, was Sie verkaufen.
BrandMotion Lab · Veröffentlicht am · 5 Min. Lesezeit
Eine Identität, die unterwegs ist
Ein Restaurant setzt auf eine Adresse und ein Schild, das Passanten täglich sehen. Ein Foodtruck fängt an jedem Standort neu an: auf dem Markt, vor einem Bürogebäude, bei einer Veranstaltung. Sein Logo muss drei Dinge gleichzeitig leisten:
- Aus der Ferne auffallen in einer unruhigen Umgebung: andere Stände, Autos, Stadtmobiliar.
- Von Stammgästen erkannt werden, die Ihren Wagen von Standort zu Standort auf einen Blick finden müssen.
- Die Brücke zu Ihren Kanälen schlagen, auf denen Gäste nachsehen, wann und wo Sie stehen.
Denken Sie auch langfristig: Die Karte eines Foodtrucks ändert sich oft. Ein Name und ein Symbol, die zu eng an ein Gericht gebunden sind, werden unpassend, sobald Sie die Spezialität wechseln. Eine Identität, die auf Name und Stimmung setzt, altert besser.
Den Wagen wie eine Fassade lesen
Sehen Sie sich vor dem Entwerfen Ihr Fahrzeug (oder ein Foto des Modells) an und suchen Sie die Flächen, die wirklich sichtbar sind. Jede verlangt eine andere Version des Logos.
- 1Blende über der Theke: der Name, groß, lesbar bei geöffneter Klappe.
- 2Seitenwand: die Querversion, die größte, aus der Ferne und im Verkehr sichtbar.
- 3Rund um die Theke: Karte und Preise neben dem Logo, nie darüber.
- 4Heck: kompakte Version mit Ihren Social-Media-Kanälen für die Autos dahinter.
Setzen Sie keine Buchstaben über Griffe, Scharniere, Lüftungsgitter und Rundungen: Dort werden sie verzerrt oder zerschnitten.
Lesbar aus der Ferne und aus jedem Winkel
- Ein kurzer, kräftiger Name: Auf fünfzehn oder zwanzig Meter werden dünne, sehr schmale oder handschriftliche Buchstaben unlesbar.
- Klarer Kontrast zur Wagenfarbe: Ein nachtblaues Logo auf schwarzer Karosserie verschwindet. Wählen Sie Fahrzeug- und Logofarbe gemeinsam.
- Wenige Elemente: Name und Symbol genügen. Slogan, Gerichte und Kanäle gehören woandershin.
- Eine einfarbige Version: Sie dient für geschnittene Folienbeschriftung, Stempel und kleine Träger.
Folierung, Schriftzug oder Lackierung: Was sich ändert
| Technik | Prinzip | Was das Logo aushalten muss |
|---|---|---|
| Bedruckte Folierung | Eine bedruckte Folie bedeckt das Fahrzeug ganz oder teilweise | Viele Farben möglich, die Platzierung muss aber den Formen des Wagens folgen |
| Geschnittene Folienbeschriftung | Buchstaben und Formen aus farbiger Folie geschnitten | Ein oder zwei Farben, keine winzigen Details oder zu dünnen Striche |
| Lackierung oder Handbeschriftung | Das Logo wird direkt auf die Karosserie gemalt | Einfache Formen, von Hand oder per Schablone reproduzierbar |
In jedem Fall arbeitet der Folierer mit einer Vektordatei und einer Vorlage des Fahrzeugmodells. Lassen Sie sich vor jedem Druck ein Mockup des beklebten Wagens von vorn, von der Seite und von hinten geben: Auf diesem Mockup sieht man Buchstaben, die eine Tür oder ein Griff zerschneidet.
Social Media und Standorte
- Profilbild: Die meisten Netzwerke schneiden es rund zu. Verwenden Sie das Symbol allein oder die kompakte Version, zentriert.
- Überall derselbe Name: auf dem Wagen, der Tafel und den Profilen, damit Gäste Sie über das finden, was sie gelesen haben.
- Ihre Standorte: Veröffentlichen Sie sie regelmäßig, mit dem wiedererkennbaren Logo auf den Bildern. Ein QR-Code an der Theke kann auf Ihren Plan verweisen; er darf den großen Namen nie ersetzen.
Querversion und kompakte Version
Die Seitenwand eines Wagens ist lang und niedrig: Dort passt die Querversion. Heck, Theke, Verpackungen, Schürzen und Profilbilder verlangen eine kompakte Version oder das Symbol allein. Der Ratgeber Logo für Smash Burger und Fast Food beschreibt diese drei Versionen ausführlich; beim Foodtruck prüfen Sie zusätzlich, ob die kompakte Version auf der Hecktür aus einigen Metern lesbar bleibt.
Häufige Fehler
- Das Logo am Bildschirm freigeben, ohne es auf einem Wagen-Mockup aus der Ferne gesehen zu haben.
- Die Logofarbe ohne die Wagenfarbe wählen und dann einen zu schwachen Kontrast feststellen.
- Den Wagen mit Fotos von Gerichten und Texten zupflastern: Der Name geht dazwischen unter.
- Den Namen an ein einziges Gericht binden, obwohl sich die Karte wahrscheinlich ändert.
- Einen Schriftzug über Tür oder Griff kleben lassen, ohne vorheriges Mockup.
- Dem Folierer ein niedrig aufgelöstes PNG geben statt einer Vektordatei.
Eine einfache Methode mit BrandMotion Lab
- Fotografieren Sie Ihren Wagen von der Seite, von hinten und von vorn, und notieren Sie die Karosseriefarbe.
- Prüfen Sie eine Richtung mit dem Test ohne Konto: zwei Vorschauen mit Wasserzeichen, begrenzt und ohne herunterladbare Dateien.
- Mit einem Konto vergleichen Sie sechs kostenlose Konzepte des Logo-Pakets; behalten Sie jene, die einfarbig und als kompakte Version lesbar bleiben.
- Legen Sie das gewählte Konzept über das Foto des Wagens und betrachten Sie es klein auf dem Smartphone, wie ein Passant aus der Ferne.
- Schicken Sie nach der Einmalzahlung SVG oder PDF an Ihren Folierer und bestehen Sie auf einem Mockup des beklebten Fahrzeugs.
Für den Markenauftritt eines Restaurants allgemein siehe die Seite Restaurant-Logo. Für T-Shirts und Schürzen des Teams siehe ein Logo für den Siebdruck vorbereiten; für Dateiformate PNG, SVG, EPS, PDF: welches Logoformat.
Häufige Fragen
- Muss ein Foodtruck-Logo zeigen, was man verkauft?
- Nicht unbedingt. Karte, Tafel und Fotos sagen, was Sie anbieten. Ein Logo, das auf Name und Stimmung setzt, verkraftet einen Kartenwechsel besser als die Zeichnung eines bestimmten Gerichts.
- Wie groß sollte das Logo auf dem Wagen sein?
- Eine Einheitsgröße gibt es nicht: Sie hängt vom Fahrzeug, der Leseentfernung und den freien Flächen ab. Am sichersten lassen Sie sich vom Folierer ein maßstabsgetreues Mockup des Modells geben und prüfen, ob der Name aus mehreren Metern lesbar ist.
- Welche Datei brauche ich für eine Folierung?
- Eine Vektordatei (SVG oder PDF) und eine einfarbige Version. Mit dem Logo-Paket enthält das finale Paket ein SVG aus Vektorpfaden, ein Vektor-PDF, PNGs und einfarbige Versionen; der Folierer erstellt danach seine eigenen Druck- und Schneidedateien für die Fahrzeugvorlage.
- Kann ich dasselbe Logo behalten, wenn ich vom Wagen in ein Lokal wechsle?
- Ja, wenn das Logo mit einer Quer- und einer kompakten Version angelegt wurde: Die erste passt auf ein Fassadenschild, die zweite auf Schaufenster und kleine Träger des Lokals.