Praxis-Ratgeber Logo nach Branche
Was kostet ein Logo? Designer, Agentur, KI oder kostenlos
Ein Logo kann zwischen nichts und mehreren Tausend kosten: Es kommt darauf an, wer es gestaltet, was geliefert wird und welche Rechte übertragen werden. Veröffentlichte Spannen setzen freie Designer bei einigen Hundert bis einigen Tausend Dollar an, Agenturen deutlich darüber. KI-Tools rechnen per Abo, Credits oder Einmalzahlung ab, und Gratisangebote dienen vor allem zum Testen.
Von Sofiane Kassim · Veröffentlicht am · 5 Min. Lesezeit
Was der Preis eines Logos tatsächlich abdeckt
Zwei Angebote über denselben Betrag können sehr unterschiedliche Leistungen beschreiben. Vergleichen Sie zuerst den Inhalt, dann die Zahl:
- Recherche: Briefing, Wettbewerbsanalyse, vorgestellte Gestaltungsrichtungen.
- Abstimmungsrunden: Zahl der Entwürfe und der enthaltenen Korrekturschleifen.
- Gelieferte Dateien: Vektor (SVG, PDF, manchmal EPS), farbige und einfarbige Versionen, heller und dunkler Hintergrund.
- Varianten: horizontale und gestapelte Anordnung, Symbol allein, Favicon, Profilbild für soziale Netzwerke.
- Rechte: Bei Designer oder Agentur wird die Übertragung der Nutzungsrechte schriftlich im Vertrag geregelt; bei einem Tool gelten dessen Nutzungsbedingungen.
Ein günstiges Logo, das nur als PNG ohne klare Rechte geliefert wird, kostet später oft mehr, wenn für Schild oder Druckerei alles neu gemacht werden muss. Unser Ratgeber PNG, SVG, EPS, PDF: welches Logoformat erklärt, wofür jede Datei gedacht ist.
Freie Designer: die veröffentlichten Spannen
Einen offiziellen Tarif gibt es nicht. Die folgenden Zahlen stammen aus Fachratgebern, geprüft am 30. Oktober 2026; sie beschreiben vor allem den US- und den britischen Markt und sind in Dollar angegeben.
- Laut Experte kostet ein Logo von einem freien Designer etwa $500 bis $3,500, je nach Zahl der Korrekturen, bei Stundensätzen von $40 bis $100 für erfahrene Freelancer (USA, Großbritannien).
- Im deutschsprachigen Raum schwanken Angebote ebenso stark: Erfahrung, Standort, Beratungsanteil und Zahl der Varianten wiegen schwerer als die reine Zeichnung.
Für eine belastbare Zahl zu Ihrem Projekt holen Sie mindestens drei Angebote auf Basis desselben schriftlichen Briefings ein und nennen dabei die erwarteten Dateien und die Rechteübertragung. Ein Angebot, das beides nicht erwähnt, ist unvollständig.
Designagentur: wenn das Logo Teil einer Identität ist
Eine Agentur verkauft selten nur ein Logo: Sie liefert ein System mit Styleguide, Schriften, Nutzungsregeln und Varianten. Der Preis richtet sich nach diesem Umfang.
- Laut Clutch (Ratgeber aktualisiert am 21. September 2026) liegt der durchschnittliche Stundensatz der dort gelisteten Logo-Agenturen zwischen $100 und $149, und die meisten bewerteten Projekte bleiben unter $10,000.
- Laut Experte sind für ein von einer Agentur in den USA oder Großbritannien gestaltetes Logo mehr als $1,500 einzuplanen.
Eine Agentur lohnt sich, wenn mehr als das Logo auf dem Spiel steht: der Start einer landesweiten Marke, das Rebranding eines etablierten Unternehmens, eine regulierte Branche. Unser Ratgeber zum Corporate Design zeigt, was ein solches System enthält.
KI-Tools und Online-Logo-Generatoren: drei Preismodelle
Logo-Generatoren rechnen nicht alle gleich ab. Bestimmen Sie vor dem Vergleich das Modell:
- Abo: ein monatlicher oder jährlicher Betrag, oft mit weiteren Marken-Tools. Prüfen Sie, was nach der Kündigung bleibt.
- Credits: Jede Generierung oder jeder Export verbraucht Credits. Die tatsächlichen Kosten hängen von der Zahl der Versuche ab.
- Einmalzahlung: Sie bezahlen das gewählte Logo und seine Dateien, ohne Bindung.
Laut Experte kostet ein selbst erstelltes Logo mit einem Online-Tool etwa $10 bis $50. Über die Dateien sagt diese Zahl nichts: ein echtes SVG, klare Rechte und Varianten machen den Unterschied. Unsere Methode, um KI-Logo-Generatoren mit SVG zu vergleichen, liefert die Checkliste, und der Artikel KI-Logo-Generatoren im Vergleich beschreibt die wichtigsten Tools.
Bei BrandMotion Lab beginnen Sie mit 6 kostenlosen Konzepten mit Wasserzeichen, mit einem Konto. Das Logo-Paket liefert danach per Einmalzahlung 3 finale SVG-Vorschläge und anschließend das finale Paket in SVG, PDF und PNG. Der aktuelle Preis steht auf der Preisseite, zusammen mit den Abos.
Kostenloses Logo: was Sie wirklich bekommen
Kostenlose Angebote gibt es, aber fast immer mit einer Grenze: Wasserzeichen, geringe Auflösung, nur PNG oder Rechte nur für die private Nutzung. Sie helfen, eine Richtung zu erkunden, selten, ein Ladenschild zu drucken.
Ohne Konto liefert der kostenlose Test 2 Vorschauen mit Wasserzeichen, damit Sie sehen, ob Ihnen eine Richtung gefällt. Nutzbare Dateien setzen ein bezahltes Angebot voraus, bei BrandMotion Lab wie anderswo.
Vorsicht bei „kostenlosen“ Logos aus Bilddatenbanken: Sie stehen oft unter einer nicht exklusiven Lizenz und dürfen manchmal nicht als Marke verwendet werden. Lesen Sie die Lizenz vor der Nutzung.
Vergleichstabelle
| Option | Veröffentlichte Spanne | Meist enthalten | Prüfen |
|---|---|---|---|
| Freier Designer | $500 bis $3,500 (Experte, USA/GB) | Briefing, Entwürfe, Korrekturen, Quelldateien | Zahl der Korrekturen, schriftliche Rechteübertragung |
| Designagentur | Durchschnittlicher Stundensatz $100 bis $149 (Clutch) | Logo, Styleguide, Varianten, Begleitung | Genauer Umfang, Zeitplan |
| Online-Generator | $10 bis $50 in Eigenregie (Experte) | Generierung, Exporte je nach Angebot | Echtes SVG, Rechte, enthaltene Formate |
| Kostenlos | Keine Zahlung | Vorschauen, oft mit Wasserzeichen | Ob kommerzielle Nutzung erlaubt ist |
Diese Spannen stammen aus Ratgebern, die in Dollar für englischsprachige Märkte veröffentlicht wurden: Sie zeigen die Abstände zwischen den Optionen, ersetzen aber kein Angebot.
Die Kosten, die man vergisst
- Markenanmeldung: Name und Logo zu schützen bedeutet Anmeldung und Gebühren; siehe unseren Artikel zur Anmeldung eines KI-Logos beim französischen Markenamt.
- Varianten: Favicon, Profilbild, einfarbige Version für Stickerei oder Gravur, falls nicht enthalten.
- Druck: Schild, Visitenkarten, Stempel. Eine Vektordatei erspart eine spätere Vektorisierung.
- Zusätzliche Änderungen: beim Designer über die vereinbarten Korrekturen hinaus; beim Tool in zusätzlichen Credits.
Nach Budget und Tragweite entscheiden
Der richtige Preis ist der, der zur Tragweite passt. Für einen ersten Start senkt es das Risiko, Richtungen mit einem Tool zu erkunden und das gewählte Logo danach fertigzustellen. Für eine landesweite Marke oder eine regulierte Branche lohnt sich professionelle Begleitung. Unser Artikel KI oder freier Designer für ein Logo vergleicht beide Wege Kriterium für Kriterium, ohne die Zahlen dieses Ratgebers zu wiederholen.
Wenn Sie ein Geschäft oder Lokal führen, helfen die Branchenseiten, das Briefing vorzubereiten, bevor Sie etwas bezahlen, zum Beispiel die Seite Restaurant Logo erstellen.
Häufige Fragen
- Was verlangt ein freier Designer für ein Logo?
- Einen offiziellen Tarif gibt es nicht. Laut Experte sind in den USA oder Großbritannien je nach Korrekturen etwa $500 bis $3,500 zu rechnen. Holen Sie anderswo mehrere Angebote auf dasselbe schriftliche Briefing ein.
- Bekomme ich ein professionelles Logo kostenlos?
- Richtungen lassen sich kostenlos erkunden, doch Gratisversionen tragen fast immer ein Wasserzeichen, sind gering aufgelöst oder auf private Nutzung beschränkt. Nutzbare Dateien setzen ein bezahltes Angebot voraus.
- Warum unterscheiden sich zwei Logo-Angebote so stark?
- Weil sie nicht dasselbe abdecken: Zahl der Entwürfe und Korrekturen, gelieferte Dateien, Varianten, schriftliche Rechteübertragung. Vergleichen Sie den Inhalt vor dem Betrag.
- Was kostet das Logo-Paket von BrandMotion Lab?
- Der Preis steht auf der Preisseite, die maßgeblich ist und laufende Angebote berücksichtigt. Das Paket ist eine Einmalzahlung, ohne Abo.